SEXY SANTORINI SALAD . URLAUB AUF DEM TELLER

Wie Du Dich in 15 Min auf  die wunderschöne Insel Santorini beamst!

SANTORINI SALAD . REZEPT

Wie Du vielleicht weißt, weil Du meinen Newsletter liest, war ich kürzlich (zum Ersten Mal) in Griechenland. Athen, Paros und Santorini waren die Stationen. Sonne, Meeresfarbschattierungen von türkis bis azurblau und diese ganz spezielle Architektur (ausgenommen Athen).

Wenn Dich nur das leckere Bliss-Rezept, nicht aber die Story dazu interessiert, dann scrolle gleich weiter runter zum Rezept.

Die Griechen sind ein teilendes Volk

Für Vegetarier sieht so eine typisch-griechische Restaurantkarte zunächst mal sehr erleichternd, ja fast schon begeisternd, aus: vegetarische Vorspeisen in Hülle und Fülle: Auberginen, Zucchini, Feta, Tsatsiki, Paprika, Weinblätter – frittiert, gegrillt mit Öl, gefüllt, … Die Portionen sind auch durchaus ausreichend als Hauptspeise (und damit ganz gut im Preis).

Aber, die Griechen sind keine Allein-Esser. Jedes Gemüse ist praktisch ein eigenes Gericht und nur als „Einzelgänger” erhältlich. D.h. Ein einziges, 200g Stück Feta, frittiert als Abendessen?  Vielleicht noch mit etwas lätschigem Weißbrot (- sorry, aber die Deutschen & Österreicher haben das mit dem geilen Brot einfach drauf – die Franzosen vielleicht auch noch mit dem Baguette…)?! Für mich als Gourmessa ein herber Schlag… Es war tatsächlich in keinem (!) Restaurant möglich, mir eine Single-Vorspeisenplatte in Hauptgerichtgröße zusammenzustellen. Will sagen, 3-4 gefüllte Weinblätter (die Vorstellung 8 Stück alleine zu essen bereitet mir öltriefende Übelkeit), ein halbes Stück frittierter Feta mit einem guten Löffel Tsatsiki, eine Handvoll Oliven und 1-3 Hälften mit Olivenöl gegrillte Paprika oder zwei von diesen sehr leckeren Zucchini-Feta-Puffern (Kolokithokeftedes), zum Beispiel. Aus irgendwelchen, mir unerklärlichen Gründen ist es nicht möglich, Portionsgrößen zu reduzieren und auf einem Teller zu kombinieren.

 

Fazit: wenn 3-6 Leute sich ein paar Vorspeisen teilen, dann ist das ganze echt ein Fest und eine Freude.

Ansonsten wird es schnell fad und frustrierend ‚puristisch’.

Greek Salad

Die weniger fettige Alternative für einen Vegetarier zu jenen genannten Vorspeisen ist der griechische Salat. Er besteht aus den klassischen Zutaten: Gurke, Tomate, rote Zwiebel, Oliven, Olivenöl, Feta. Fertig. Vielleicht noch etwas Pfeffer. That’s it. Und wie schon erwähnt, die Portionsgröße entspricht einer Hauptspeise und ist daher nicht mit anderen Vorspeisen kombinierbar, wenn man nicht die Hälfte stehen lassen will (mal abgesehen, dass das dann schnell mal eben 16€ kosten kann).

Das Ganze ist super, wenn man es ab und zu mal isst. Aber nicht an 4 von 9 Abenden…

 

(Super Ausgleich bei all den öligen Ausführungen ist dieses leckere Smoothie-Rezept 😉 und vielleicht was für morgen früh…)

 

Ebenso fasziniert wie frustriert hat mich die Feststellung, dass die Menukarten an allen Orten (Athen sowie die Inseln Paros und Santorini) gleich sind. Du weißt also spätestens beim 3.Restaurant, was es gibt im Vorfeld und kannst Dich schon vorher am Strand darauf einstellen. Das gilt übrigens auch für Flexitarier und Fleischesser – nur dass die eben ein bisschen mehr Auswahl haben und die geschmackliche Eintönigkeit erst nach 2 Wochen auffällt.

Was Griechenland von der Mode lernen kann

Wo bleibt die Individualität des Küchenchefs? Das kreative Spiel mit den Kräutern und Abwandlungen der Rezepte?! Ein paar Gewürze, ein paar extra Zutaten und aus einem Basic wird ein raffiniertes, neues Geschmackserlebnis. Das ist wie im Kleiderschrank: Bei einer guten Auswahl an Basics genügen einige, wenige Key-Pieces, um die Garderobe dem Anlass und der Laune entsprechend zu variieren.

Genauso geht das in der Küche.

 

Hellas. Santorini Salad.

Heureka. Die Geschichte hat natürlich ein Happy End. Uff. Im wahrsten Sinne des Wortes! Am letzten Abend auf Santorini, stilgemäß in einem der vielen Restaurants, die einen Blick auf den legendären Sonnenuntergang ermöglichen, gab es eine neue Variante des Greek Salad: Tataaa! Den Santorini Salad.

 

Und der war so gut, dass ich ihn als Inspiration mit nach Hause genommen habe und Dir nun als Rezept präsentiere.

Perfekt für warme bis heiße Sommertage und wirklich schnell und einfach zuzubereiten.

Urlaub auf dem Teller!

REZEPT

SANTORINI SALAD

Eine erfrischende Variante des typischen Griechischen Salats

Gelingt wirklich leicht. Geht schnell – ca 15 Min. Gut vorzubereiten. 

Für 2 Personen nimmst Du: 

  • frische, reife Tomaten – je nach Größe geviertelt oder in gabelgroße Stücke geschnitten
  • 1/3 Gurke, in geviertelten Scheiben
  • ca 20 Oliven, grün und / oder schwarz
  • 1/2 rote Zwiebel, in ganz feine Ringe geschnitten und nochmal halbiert (rote Zwiebeln sind milder)
  • 1 Stück Feta (der „echte“ aus Schaf-/Ziegenmilch ist hier wirklich leckerer, obwohl ich sonst lieber den von der Kuh mag), in 1-cm-große Würfel geschnitten
  • 1/2 grüne Paprika
  • 1/2 rote/gelbe Paprika, erst in schmale Ringe geschnitten und dann nochmal geviertelt
  • 1 EL Kapern
  • 1 Prise Rosmarin
  • 1 Prise Thymian
  • 1 Prise Oregano
  • richtig, gutes Olivenöl
  • ein Schuss Balsamico und Weißweinessig
  • Salz und Pfeffer nach belieben (Vorsicht, der Feta kommt meistens schon mit viel Salz)
  • alles gut vermengen

 

Dazu passt super frisches, krosses Vollkornbrot, ein gutes Baguette oder auch Croutons aus altem Brot, in Würfel geschnitten und in Öl ausgebraten!

Mein Insider-Tipp: ein paar Stunden im Kühlschrank einkühlen gibt den extra Frische-Kick!

mmmhhh! Love it!

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SUSANNE STAEUDEL

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